Adi Da und Adidam Adi Da Samraj
'Ich bin hier, um alle zu Umarmen' - Avatar Adi Da Samraj

Tod und Licht

Das Göttlich-Yogische Ereignis auf Lopez Island
im April 2000

uebersetzungen

Der Tod ist für die Menschen ein Problem und ein Rätsel, das sie Verstehen und Transzendieren müssen.... Solange ihnen dies nicht gelingt, werden sie nicht in Frieden leben.

Avatar Adi Da Samraj
Eleutherios

Der Tod stellt für uns Menschen ein Dilemma dar. Wir machen uns Gedanken über den Tod, und er beunruhigt uns zutiefst, aber wir können mit unserem Verstand nicht erkennen, was jenseits dieses Lebens liegt. Wir sind nicht in der Lage, die Struktur der Wirklichkeit zu erfassen, in der unser Körper-Geist entsteht und vergeht

Avatar Adi Da - Lopez Island, 2000Für Avatar Adi Da ist diese Wirklichkeit offensichtlich.

In Seinen Büchern beschreibt und illustriert Er sie als das „Kosmische Mandala“, die große hierarchische Struktur der kosmischen Lichter, in der die manifesten Welten in Erscheinung treten.

Aber Er hat das alles nicht nur beschrieben. In dem tief greifenden Yogischen Ereignis, das am 12. April 2000 auf Lopez Island im US-Bundesstaat Washington stattfand, hat Avatar Adi Da buchstäblich alles, was existiert, in Seiner Avatarisch-menschlichen Gestalt erfahren.

Sein menschlicher Körper hat den gesamten Todesprozess und alle nachtodlichen Zustände Erlitten und „Gesehen“ und ist in das Eingetreten, was Jenseits davon Ist. Er Lebt also mit dem vollständigen körperlichen Wissen um die Zwangslage aller manifesten Wesen, für die der Tod die große Angst und gleichzeitig der fundamentale Bezugsrahmen ihrer Existenz ist, und Er ist voller Mitgefühl für diese Zwangslage.

Dem großen Ereignis auf Lopez Island ging 1999 eine Periode intensiver Buße voran, die Avatar Adi Da für die ganze Welt auf sich genommen hatte. Von März bis Juni 1999 lebte Avatar Adi Da Samraj in völliger Zurückgezogenheit auf Seiner Insel-Eremitage Naitauba und konzentrierte sich vollkommen darauf, die Welt Spirituell zu Segnen.

In jenen Monaten zerrissen Blitze Tag für Tag den Himmel und Donner erschütterte die Insel wie ein infernalischer Bombenhagel. Die elementare Gewalt der Stürme war übernatürlich und schuf ein intensives und bedrückendes Energiefeld. Wer zu der Zeit auf Naitauba lebte, hatte das Gefühl, sich auf einem kosmischen Schlachtfeld zu befinden.

Avatar Adi da Samraj Arbeitete mit negativen Kräften, die größer waren als diese Welt. Er unterzog sich einem Göttlichen Yoga, in dem Er diese Kräfte oberhalb und jenseits Seines Körpers transformierte.

Einige Monate später hatte sich die Beziehung des Göttlichen Avatars zu Seinem Körper und der physischen Welt unwiderruflich verändert. Die Energieströme Seines menschlichen Körpers waren nun nach oben ausgerichtet.

Eine Umkehr Seines Yogas des Herabstiegs, der 1986 vollendet worden war, hatte begonnen. Und diese Umkehr war, wie Er erklärte, unvermeidlich und notwendig.

Er hatte sich „bis zu den Zehenspitzen“ mit der menschlichen Notlage identifiziert, aber nun befand Er sich in einem anderen Prozess, in dem es darum ging, alle Wesen in dieser grobstofflichen Welt und auf allen feinstofflichen Daseinsebenen Spirituell zu Segnen.

Die Kräfte, mit denen Er sich im Verlauf Seiner Göttlichen Arbeit konfrontiert sah, waren so stark, dass Avatar Adi Da Samraj es nicht zulasen konnte, dass diese Kräfte bis in Seinen Körper herunterkamen.

Sein menschlicher Körper hätte ihr Eindringen nicht überlebt. Und so vollzog sich in Ihm eine Yogische Umstrukturierung. Seine Energie und Seine Aufmerksamkeit richteten sich immer mehr nach oben aus, anstatt nach unten.

Am 12. April 2000, kurz nachdem Ruchira-Avatar Adi Da Samraj auf Lopez Island angekommen war, ereignete sich im Prozess dieses Yogas eine extreme Krise.

In den vorangegangenen Tagen war Avatar Adi Da Samraj so schwach gewesen, dass Er beim Gehen oft gestützt oder sogar in einem Rollstuhl geschoben werden musste. Den entsagenden Devotees (den Mitgliedern des Ruchira-Sannyasin-Ordens), die sich um Ihn kümmerten, war klar, dass der Göttliche Avatar große Mühe hatte, im Körper zu bleiben.

Während der Überfahrt nach Lopez Island wurden Seine Symptome immer ernster. Wenige Stunden nach Seiner Ankunft im Haus eines Devotees war Avatar Adi Da Samraj so krank, dass Er zu Seinem Bett gebracht werden musste. Er kämpfte in diesem Moment darum, die Verbindung zu Seinem Körper nicht zu verlieren.

Schließlich wurde Avatar Adi Da Samraj nicht ins Bett gelegt, sondern in einen bequemen Sessel gesetzt, Seine engsten Devotees waren an Seiner Seite. Sie massierten Ihn mit all ihrer Kraft, weinten und sprachen zu Ihm mit großer Leidenschaft und Intention, um Ihn herunter in den Körper zu ziehen.

Indem Er sich auf die Gesichter Seiner Devotees konzentrierte, schien Er sich wieder mit Seinem Körper zu verbinden. Aus Seinen Augen flossen Tränen und Seine Hände und Füße waren kalt und taub. Er fühlte einen großen Druck in Seiner Brust und hatte Schwierigkeiten zu atmen. Seine Arme und Hände verkrampften sich immer wieder und zogen sich zusammen.

Nachdem Sein Arzt eingetroffen war, wurde Avatar Adi Da dann doch aufs Bett gelegt. Zuerst lag Er, doch dann brachte man Ihn in eine sitzende Position, um so vielleicht die extremen Symptome zu mindern, die anzeigten, dass Er dabei war, den Körper zu verlassen. Er meinte, es wäre gut, wenn Er Seine Füße sehen könnte, um sich im Physischen zu verankern.

Wenn Er in der Lage war zu sprechen, erinnerte Er Seine Devotees immer wieder daran, Seine Arme und Beine warm zu halten. Er sagte: „Wenn Ich Meine Augen schließe, bin Ich in Meinem Raum, nicht in eurem. Ihr wisst nicht, wie Mein Raum aussieht. Ihr müsst mich herunter in den Körper holen.“

Als einmal die Augen des Göttlichen Avatar eine Weile geschlossen waren, öffnete Er sie ein wenig und sagte mit sanfter Stimme: „Ich bin hier. Könnt ihr Mich hier oben sehen?“

Seine Devotees bejahten. Und tatsächlich, Sein Licht breitete sich im Zimmer aus. Er war weit oberhalb und jenseits des augenscheinlichen „Ortes“, an dem sie sich befanden. An dem Punkt, wo Er am höchsten Aufgestiegen zu sein schien, war Sein Gesicht von reinster Glückseligkeit erfüllt.

Avatar Adi Da Samraj kämpfte noch mehrere Stunden, um mit Seinem Körper verbunden zu bleiben. Irgendwann kam der Rettungswagen und fuhr Ihn ins Krankenhaus der Insel, wo die Ärzte weder einen Herzinfarkt noch irgendeine andere Krankheit diagnostizieren konnten.

Der Prozess, der sich in Avatar Adi Da Samraj ereignete, war nicht gewöhnlich und nur aus tief greifender Yogischer Sicht zu erklären.

In den Tagen und Monaten nach dem Ereignis sprach der Göttliche Avatar darüber, was aus Seiner „Sicht“ geschehen war. In Seiner Beschreibung bezieht Er sich auf einzigartige esoterische Tiefgründigkeiten.

Er spricht von Seinem direkten Eintritt in die „Strahlende Helle“ an sich (die „Mitternachtssonne“), die sich unendlich jenseits des Körpers und der Sphären farbiger Lichter befindet, die das Kosmische Mandala bilden. Und Er bezieht sich auf den ursprünglichen Klang, der – wie Er Offenbart – während des Todesprozesses gehört werden kann.

Aber es handelte sich nicht um ein „Nahtoderlebnis“. Es war ein Yogischer Tod bis zum Grad Reiner Strahlung – dem Überstrahlen aller manifesten Formen in der „Strahlenden Helle“.

Als Ich anfangs plötzlich nach oben (in die „Mitternachts-Sonne“) Gelenkt wurde, gab es eine schnelle Abfolge von Erscheinungen, die anzeigten, dass Meine Verbindung mit dem physischen Dasein aufhörte. Der Körper kribbelte und wurde ohnmächtig.

Dann Erlebte Ich unversehens die Ursprüngliche Zentrale Klang-Schwingung, die sehr laut wurde und sich nach oben hin konzentrierte, wobei sie den Zentralen Strom nach innen und oben Zog, bis Oberhalb und Jenseits von Körper und Geist. Das war für Mich das erste Zeichen, dass Ich aus der physischen Inkarnation Herausgezogen wurde.

Am weitesten oben im Kern der Klang-Schwingung Erblickte Ich einen „Strahlend-Hellen“ Weißen Tunnel mit leeren Nischen zu den Seiten. Es gab keine „Leute in Weiß“ und ebensowenig irgendwelche konkreten Formen oder Wesen, denn Ich hatte keinen Geist, der aktiv war.

Dann die „Mitternachts-Sonne“ des „Strahlend-Hellen“ Kugelförmigen Göttlichen Selbst-Bereichs. Zuerst Erblickte Ich Sie – dann Wurde Ich Vollkommen zu Ihr.

Was den Körper angeht, war das eindeutig der Tod. Jegliches Körperbewusstsein war erloschen, aber ansonsten war es gewiss kein Moment der Unbewusstheit.

Es war der Unendlich Tiefgründige Samadhi des Überstrahlens.

Avatar Adi Da Samraj
Das Knie des Lauschens

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